Das Grauen im Advent

Für ein Gewinnspiel bei horror and more habe ich ein "Grauen im Advent"-Gedicht gedichtet ;) Dichten ist ja eigentlich so gar nicht meine Stärke, aber die Mühe hat sich gelohnt, denn damit habe ich das Buch Horror-Legionen gewonnen. Darüber freue ich mich wirklich sehr :) Der Gewinn sollte demnächst bei mir eintrudeln, aber damit ihr auch noch vor Weihnachten was von dem Gedicht habt, will ich es euch nicht vorenthalten. Nachdem die Gedichte jetzt auch schon bei horror and more veröffentlicht wurden (*hier* könnt ihr auch noch die beiden anderen Gedichte nachlesen, mir gefallen beide außerordentlich gut :)), denke ich, ist es ok, meins auch nochmal hier zu posten:


Draußen ist es dunkel
es stürmt der Wind.
Der Schnee fällt und funkelt
und es schreit das Kind.

Der Vater stürmt ins Zimmer
wo das Kind steht vorm Kamin.
Doch es scheint zu sein wie immer
und er muss los zu einem Termin.

Die Geschenke holt er ab bei Verwandten,
doch das Kind muss bleiben daheim,
die Überraschungen sind ja geheim
aber es macht sich ganz andere Gedanken.

Denn was er sah,
erschrak den Jungen sehr.
Ein blutverschmierter Santa
war gekommen hierher.

Er war groß und dürr,
kam nicht herein zur Tür,
sondern durch den Schacht
unter dem kein Feuer entfacht.

Er brachte keine Geschenke
und wollte keine Plätzchen,
sondern schüttelte seine Gelenke
und hielt in einer Hand das Kätzchen.

Doch es war schon tot
miaute nicht mehr.
Das Fell war ganz rot
und der Blick ganz leer.

Jetzt schmiss er das Tier zu Boden
und ging auf den Jungen zu.
Der rannte schnell nach oben,
doch Santa war auch dort im Nu.

Zu gerne hätte er sich versteckt,
doch er fand keins – es schien wie verhext -
obwohl er hier wohnte seit Jahren.
Und sah die Axt auf sich herunterfahren.

Dann war es wieder still,
Santa grinste zufrieden.
Es war vorbei mit dem Thrill.
Er ging heim zu seinen Lieben.

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